Banner & Buttons sind ein zentrales Element Ihres Webinars, denn durch einen Klick darauf kommen Ihre Teilnehmer auf genau die Seite, auf der Sie sie haben möchten – in der Regel Ihren Shop oder Ihr Bestellformular. Dabei kommen dem Design, dem Inhalt und dem Timing des Banners eine zentrale Rolle zu, denn diese Elemente wirken sich signifikant darauf auf, wie viele Teilnehmer darauf klicken und so auf Ihre Verkaufsseite kommen. Worauf Sie bei Bannern genau achten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das richtige Timing und die perfekte Dauer

Der richtige Zeitpunkt, um den Banner einzublenden, ist üblicherweise genau dann, wenn Sie den finalen Preis Ihres Angebots nennen. Blenden Sie den Banner früher ein, klicken die Leute aus Neugierde darauf, sehen den Preis und haben Ihre „Rechtfertigung“ dazu noch nicht gehört. Blenden Sie den Banner zu spät ein, verlassen Teilnehmer, die womöglich gekauft hätten, den Webinarraum vielleicht schon, weil eben keine Kaufmöglichkeit da ist.

Sobald der Banner einmal eingeblendet ist, ist es wichtig, dass dieser wirklich bis zum Ende des Webinars da bleibt. Eine Verknappung bringt hier wenig, denn sie führt nur dazu, dass potentielle Käufer abspringen – ohne gekauft zu haben. Vermeiden Sie auch Konstellationen, bei denen der Banner abwechselnd ein- und ausgeblendet ist.

Professionelles & auffälliges Design

Wie Ihr Webinar erzeugt auch Ihr Banner eine entsprechende Wirkung – und hier gilt: Umso professioneller der Banner ist, umso seriöser und professioneller wirken Sie als Moderator. Deshalb empfehlen wir, einen schön gestalteten Banner bzw. Button zu verwenden. Sollten Ihnen dazu die notwendigen Photoshop-Kenntnisse fehlen oder Sie keinen Designer beauftragen wollen, sollten Sie unbedingt mal auf http://www.fiverr.com vorbei schauen. Dort können Sie sich für sehr kleines Geld individuelle Banner gestalten lassen.
Außerdem sollten Sie darauf achten, dass sich das Design Ihres Banners zwar gut in Ihre Präsentation einfügt, gleichzeitig aber auffällig genug ist, damit die Teilnehmer Ihres Webinars ihn auch als anklickbaren Banner erkennen. Vermeiden Sie also, dass der Banner Ton in Ton mit Ihrer Webinar-Präsentation ist und verwenden Sie lieber ein etwas anderes Farb-Design (das aber dennoch dazu passt)

Inhalt mit Call to Action

Ihr Banner sollte auf jeden Fall einen Call to Action beinhalten – also eine Aufforderung des Teilnehmers zu einer Aktion, wie beispielsweise dem Klick auf den Banner, die Registrierung für Ihren Service oder dem Kauf Ihres Produkts. Call 2 Actions wie „Jetzt hier kaufen“, „In de Einkaufswagen legen“, „Jetzt hier registrieren“ oder „Hier klicken und 20% Rabatt erhalten“ geben dem Teilnehmer eine unverkennbare Anweisung. Banner, in denen beispielsweise nur der Produktname und der Preis stehen, können von Ihren Teilnehmern hingegen als reine Information und nicht als anklickbarer Button verstanden werden.

Die verschiedenen Banner-Positionen

In Webinaris können Sie zwischen verschiedenen Banner-Positionen wählen:

  • Oben
  • Unten
  • Vollbild
  • Rechts oben (über der Teilnehmerliste)
  • Transparent (dadurch wird einfach das gesamte Video selbst zum Banner)

Obwohl Sie natürlich jede Banner-Position für alles verwenden können, empfehlen wir erfahrungsgemäß folgende Nutzung:

Position „Oben“: Optimal für weiterführende Informationen

Hier erscheint der Banner oben im Webinar-Video. Dem Teilnehmer ist also klar, dass er wirklich zum Webinar gehört (und keine externe Werbe-Anzeige ist). Allerdings vermittelt die Position am oberen Rand das Gefühl einer weiterführenden Information. Dadurch eignet sich diese Position hervorragend für die Verlinkung von Detail-Informationen.

Position „Unten“: Perfekt für Verkaufs-Banner

Bei dieser Auswahl erscheint der Banner unten im Video. Erfahrungsgemäß ist die beste Position für einen Verkaufs-Banner, der zur Verkaufsseite oder zu Ihrem Shop führt. Die Position führt auch hier dazu, dass für den Teilnehmer unverkennbar ist, dass der Banner zum Webinar gehört und es sich dabei um keine externe Werbeanzeige handelt. Außerdem liegt der Fokus des Teilnehmers während dem Webinar großteils auf dem Video, wodurch er auch nicht übersehen wird. Zuletzt vermittelt die Position am unteren Rand das logische Gefühl, dass es durch einen Klick darauf „weiter“ geht – so wie sich „Weiter“-Buttons auch immer am unteren Bildschirmrand befinden.

Position „Vollbild“: Der Korrektur-Banner

Nachdem ein Webinar-Video aufgezeichnet ist, ist es oft aufwändig, einzelne Folien anzupassen. Durch einen Vollbild-Banner (der am besten der Auflösung und dem Seitenverhältnis Ihres Webinars entspricht) können Sie im Zweifelsfall einzelne Folien Ihrer Präsentation überlagern.

Position „Rechts oben“: Der Alles-Könner

Diese Position befindet sich außerhalb des Videos über der Teilnehmerliste. Das führt dazu, dass kein Ausschnitt des Videos überlagert wird, wodurch er flexibel zu jeder Zeit eingeblendet werden kann. Außerdem erscheint er an einer Stelle, die sonst einfach weiß ist, wodurch er dem Teilnehmer in der Regel gleich ins Auge springt. Dadurch eignet sich diese Position nicht nur für Verkaufs-Banner, sondern auch für langfristig sichtbare Informations-Banner (über die z.B. bei der Präsentation vergessene Informationen eingeblendet werden können). Aber Vorsicht: Da sich der Banner außerhalb des Videos befindet, kann der Teilnehmer dem Irrtum verfallen, dass es sich um eine externe Werbe-Anzeige handelt. Deshalb ist es wichtig, dass das Design und der Inhalt unmissverständlich klar machen, dass es sich dabei um ein Element Ihres Webinars handelt.

Position „Transparent“: Das Non-Plus-Ultra der Flexibilität

Bei dieser Position laden Sie keine Banner-Datei hoch. Stattdessen wird einfach Ihr gesamtes Webinar-Video anklickbar. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, Banner und Buttons direkt in Ihre Präsentation oder Videos einzubauen – und ganz egal, ob sich diese dann links oben, rechts unten oder 4 cm von rechts im goldenen Schnitt befinden: Ein klick darauf führt garantiert zur verlinkten Seite.

Tipp: Vermeiden Sie „Preis-Treppen“

Es ist nur indirekt ein Banner-Thema, aber in dieser Hinsicht auch entscheidend. Es mag für viele verlockend klingen, dem Teilnehmer Schritt für Schritt immer niedrigere Preise zu bieten. In Härtefällen entsteht dadurch dann ein 15-Minütiger Prozess, in dem erst von einem Wert von 10.000 € gesprochen wird, gefolgt von einem derzeitigen Einführungspreis von 8.000 €. Dann kommt ein Webinar-Sonderpreis von nur 4.000 €. Abschließend wird dann als einmaliges Super-Sonderangebot ein Preis von nur 299 € genannt. Und genau an dieser Stelle (nachdem 15 Minuten höhere Preise gerechtfertigt wurden) wird dann der Verkaufs-Banner eingeblendet.

Aber Vorsicht: Solche Preis-Treppen führen dazu, dass die Teilnehmer schon bei der ersten „Stufe“ den viel zu hoch angesetzten Preis sehen und das Webinar verlassen – noch bevor sie den finalen Preis hören.

Versuchen Sie also unbedingt, so schnell wie möglich auf den finalen Preis zu kommen und die Leute auf Ihr Bestellformular zu schicken – nur so können und werden diese kaufen.